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Aktuelles
28.07.2009
2. Bonner Konferenz für Entwicklungspolitik
27. und 28. August 2009, World Conference Center Bonn
Nordrhein-Westfalen ist das deutsche Nord-Süd-Land und der einzige deutsche Standort der Vereinten Nationen. Kein anderes Land in Deutschland pflegt engere Beziehungen zuden Ländern des Südens, in keinem anderen Land sind mehr internationale Organisationen zu Hause und in keinem anderen Land leben mehr Zuwanderinnen und Zuwanderer aus den Ländern des Südens. Kurz: Nordrhein-Westfalen verfügt über enorme entwicklungspolitische Potenziale. Potenziale, die wir künftig besser nutzen und auch anderen zugänglich machen wollen. Deshalb haben wir die „Bonner Konferenz für Entwicklungspolitik“ ins Leben gerufen. Bereits die erste Konferenz im November 2007 war ein beachtlicher Erfolg.
Nun folgt die 2. Bonner Konferenz für Entwicklungspolitik. Schwerpunktthema diesmal ist die subnationale Entwicklungszusammenarbeit (EZ). Unter dem Titel „Neue Impulse für die Entwicklungszusammenarbeit der Länder, Regionen und Kommunen“ werden Entscheidungsträger aus Subsahara-Afrika, Europa und Deutschland über die künftige Rolle der subnationalen EZ diskutieren. Damit setzt die Konferenz den Beschluss der Ministerpräsidenten vom Oktober 2008 um, in dem sich die Länder dazu bekennen, ihre entwicklungspolitischen Kompetenzen künftig besser nutzen und stärker in die internationale Entwicklungszusammenarbeit einbringen zu wollen. Doch welche Rolle kann die subnationale EZ in der internationalen EZ-Architektur spielen? Wie kann sie mit den Forderungen und Herausforderungen der Paris-Erklärung in Einklang gebracht werden? Dies werden entscheidende Fragen der Konferenz sein. Die 2. Bonner Konferenz für Entwicklungspolitik richten wir gemeinsam mit der Bundesstadt Bonn, dem Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE), dem Verband Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) und der KfW Entwicklungsbank aus.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um eine schnelle Anmeldung online unter www.bonn-conference.nrw.de, per Fax-Registrierung an +49 (0) 228 2498-111 oder unter bonn.co.de@lab-concepts.de gebeten. Die Teilnahmegebühr beträgt 80,00 Euro p.P. (für Studierende, Teilnehmende aus einem Entwicklungs- oder Schwellenland und Vertreter von NGOs erm. 40,00 Euro). Das Tagesticket kostet 50,00 Euro (erm. 25,00 Euro).
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27.07.2009
Nazis aus dem Takt bringen – starke Stimmen gegen rechts
Rechtsextremismus hat bei uns keinen Platz! Nicht im Internet, nicht in der Musik, nicht in der Schule, nirgendwo! Gemeinsam mit vielen Bündnispartnern – zu denen auch Gesicht Zeigen! gehört – initiierten Außenminister Steinmeier, Smudo, The BossHoss und andere einen Musikwettbewerb, um den Parolen der Rechtsextremen entschieden entgegen zu treten! Wenn die NPD ihre menschenverachtende »Schulhof-CD« an Jugendliche und sogar Kinder verteilt – dann müssen WIR ganz einfach die bessere Musik machen – und dazu riefen wir auf: »Nazis aus dem Takt bringen – starke Stimmen gegen Rechts« richtete sich an junge Menschen, die Musik mit einer Botschaft verbinden wollen. An Musikerinnen und Musiker, die sich stark machen für Toleranz und Gerechtigkeit. An Menschen, die einen anderen Takt wollen. Gegen Rechtsextremismus und für eine tolerante und demokratische Gesellschaft! Eine prominent besetzte Jury wählte aus über 300 Einsendungen die 10 Favoriten aus, die dann per Internet gewählt werden konnten. Die Sieger stehen fest: Cosma mit dem Song »Kopfkino«, Hematom mit »Was jetzt?« und Empty guns mit»it’s damn broke«. Die Sieger kommen auf eine CD und treten gemeinsam mit prominenten Bands auf einem großen Live-Konzert auf. Mit beidem wollen wir für unsere Vorstellung des Miteinanders werben – ein breites Bündnis starker Stimmen gegen Rechts!
Mehr finden Sie unter myspace.com/nazisausdemtaktbringen.
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27.03.2009
Auswärtiges Amt leistet Nothilfe für Überschwemmungsopfer in Namibia
Das Auswärtige Amt stellt 250.000 Euro für Soforthilfemaßnahmen zu Gunsten der Überschwemmungsopfer in Namibia zur Verfügung. Mit den Mitteln werden Notunterkünfte, Desinfektionsmittel und weitere Hilfsgüter für die in Not geratene Bevölkerung bereit gestellt. Nach wochenlangen, heftigen Regenfällen hat die namibische Regierung den nationalen Notstand ausgerufen und die internationale Gemeinschaft um Hilfe gebeten. Besonders betroffen sind die Nord- und Caprivi-Region, wo der Sambesi und andere Flüsse über die Ufer getreten sind. Nach Angaben der Vereinten Nationen gibt es bislang 92 Todesopfer und 8.200 Anwohner mussten evakuiert werden. Insgesamt sollen bis zu 300.000 Menschen von den Überschwemmungen betroffen sein. Das Auswärtige Amt verfolgt die Entwicklung in den ähnlich betroffenen Nachbarstaaten Sambia und Angola und steht bereit, bei Bedarf weitere Mittel zur Verfügung zu stellen.
Weitere Informationen über die humanitäre Hilfe des Auswärtigen Amts erhalten Sie unter:
www.diplo.de/humanitaerehilfe
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20.03.2009
Entwicklungszusammenarbeit mit Madagaskar auf Eis gelegt
Staatssekretär Erich Stather aus dem Bundesentwicklungsministerium kündigt eine harte Reaktion auf den Machtwechsel in Madagaskar an: "Wir sehen die aktuelle Entwicklung in Madagaskar mit großer Sorge. Der Machtwechsel ist in keiner Weise demokratisch legitimiert. Wir werden deshalb fünf Regierungsberater, die in unserem Auftrag in Madagaskar tätig sind, zurückziehen. Darüber hinaus wird der Deutsche Entwicklungsdienst vorläufig keine Entwicklungshelfer nach Madagaskar entsenden. Zudem werden wir unter den jetzigen Bedingungen keinerlei neue Finanzzusagen machen. Und wir setzen uns dafür ein, dass auch die EU ihre Entwicklungszusammenarbeit mit Madagaskar auf Eis legt."
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